100.000 Schritte, 1000 Stufen und ein kleines Happy End

Veröffentlicht von franziskalisting am

100.000 Schritte, 1000 Stufen und ein kleines Happy End

Interessierte Lernende des Französischen der Jahrgänge 9 und 10 begaben sich Mitte März auf Studienfahrt gen Paris. Dies war nicht nur für die Schülerinnen und Schüler aufregend, die sich teils zum ersten Mal ins Ausland begaben, sondern auch für die begleitenden Lehrkräfte.

Am 8.3. ging die Reise am Hauptbahnhof Leipzig los. Mit dem Flixbus einmal quer durch Europa (zumindest war dies unser Gefühl) und schon kamen wir im sonnigen Paris an. Nach dem Hotel führte der erste Weg zum Einkaufen im Supermarkt mit allerlei neuen Entdeckungen.

Am Nachmittag erklommen wir Montmartre und genossen von der Kirche Sacre Coeur den Blick über die Stadt.

An diesem Abend fielen wir kaputt in unsere Betten.

Am Dienstag ging es nach einem schmackhaften französischen Frühstück gen Invalidendom. Allein die prunkvolle Architektur innen wie außen machte sprachlos. Erneut von Sonne begleitet, bummelten wir zur Kirche Notre Dame und dem alten Stadtkern. Dort konnte jeder Reisende nach seinem Geschmack ein Mittagessen suchen und zaghaft die eigenen Sprachkenntnisse ausprobieren.

Für die Sportlichen unter uns ging es am Nachmittag entlang der Seine wieder zurück, diesmal Richtung Eiffelturm. Dieser wurde danach natürlich erklommen.  Vom Pariser Wahrzeichen hatte man einen fantastischen Blick auf die Stadt und erfuhr nebenbei auf all den Infotafeln allerlei Wissenswertes.

Zum Abschluss dieses Tages stand eine entspannte Bootsfahrt entlang der Seine. Manche hatten am Abend 38.000 Schritte auf der Uhr. 764 Stufen auf den Eiffelturm hinauf eingeschlossen.

Der Mittwoch begann leider verregnet. Das störte die Gruppe aber kaum. Erst wurden fleißig Schnappschüsse vor dem Eiffelturm gemacht bevor es auf den Triumphbogen hinauf ging. Entlang der Champs-Elysées bummelten wir – wieder begleitet von Sonnenschein – gen Louvre, der ein weiteres Highlight dieses Tages war.  

Am Donnerstag besuchten wir vor der Heimreise das Marais-Viertel, ein zauberhaftes, älteres Stadtviertel mit vielen hübschen Gassen und Cafés.

Schließlich begaben wir uns am Nachmittag wieder auf den Weg nach Hause, wo wir am nächsten Morgen schließlich sicher ankamen.

Die Reise hat es allen Lernenden ermöglicht, ein wenig dessen zu sehen, worüber im Unterricht immer wieder gesprochen wird und gleichzeitig erste sprachliche Kontakte zu Muttersprachlern herzustellen, um sich selbst in seinen Fertigkeiten zu überprüfen und Hemmungen zu überwinden.

Für das Happy End sorgte ein Portemonnaie, welches auf den Champs-Elysées verloren gegangen war und dank ehrlicher Finder eine Woche später im Briefkasten für Erleichterung und Freude sorgte.

Kategorien: Aktuelles

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